Archiv der Kategorie: Publikationen

The Life and Thought of Louis Lowy – Social Work through the Holocaust

Liebe Groupworkerinnen, liebe Groupworker,

Auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Social Grouwprok 2014 ist die Idee geboren, die Autorin des unten vorgestellten Buches nach Deutschland zu holen, damit sie es vorstellen und an Louis Lowy und sein Lebenswerk erinnern kann. Greg Tully (President oft he IASWG) hat der Gesellschaft Unterstützung angeboten, damit sie für dieses Vorhaben auch finanzielle Hilfe des Internationalen Groupworkverbandes erhält. Im August hat sich die Vorbereitungsgruppe mit Jenny Vest, Ulrike Overs, Isabell Gehmen und Klaus-Martin Ellerbrock gegründet. Sie hat vor, die Fachhochschulen im Rheinland als Kooperationspartner zu gewinnen, um so einen Teilnehmerkreis von hoffentlich etwa 100 Personen zu erreichen.

Die Autorin hat Louis Lowy und seine Frau Ditta persönlich gekannt und ist sehr interessiert, die Schülerinnen und Schüler von Heinz Kersting, der selbst Schüler von Lowy war, kennen zu lernen. Dies wird sicher ein besonderer Teil des Aufenthalts von Lorrie Greenhouse Gardella.

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Unveröffentlichte Rezension

Margareta Breuer von 1971 – 1993 Dozentin an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Paderborn

  1. The Life and Thought of Louis Lowy – Social Work Through the Holocaust
    Von Lorrie Greenhouse Gradella. Mit einem Vorwort von Loachim Wieler. Syracuse University Press, 2011. 213 Seiten, 24,95 $, ISBN 978-0-8156-0965-0
  2. Zwanzig Jahre nach Louis Lowys Tod erschien 2011 seine Biographie. Mit ihr wird nicht nur das außergewöhnliche Leben und Denken und sein Überleben des Holocaust gewürdigt, sondern auch seine Bedeutung für die Entwicklung der Sozialarbeit in den USA und Europa nach dem zweiten Weltkrieg hervorgehoben.

In der Biographie würdigt Lorrie Greenhouse Gardella in präziser, klarer Sprache Louis Lowy als großen Humanisten, hervorragenden Lehrer, Sozialarbeiter, Sozialpolitiker und Wissenschaftler.

Sie zeichnet seine Lebensstationen – München, London, Prag – auf und schildert ihn als Sohn, Ehemann und Vater in seiner Liebe zu Frau und Kindern und als Freund.

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Soziale Gruppenarbeit I CHRISTEN DÖLLSTÄDT (Mit Veränderungen und Ergänzungen von Heike Radtke)

Im Oktober 2013 trafen wir SGA-ler (Rentner) mit unserer 99jährigen früheren Chefin, Lisel Werninger zusammen. Auch Jürgen Kalcher, den einige von uns als Professor für „Group-Work“ kannten, war dabei. Lisel Werninger berichtete über ihre persönliche Vita, diesmal über die Weimarer- und die Nazi-Zeit und nicht wie sonst über die Soziale Gruppenarbeit. Von ihr kam die Motivation, die SGA in HH aufzubauen. Ein Vorläufer war dabei der ‚Hansische Jugendbund’ vom Elisabeth Sülau.

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Über-Lebensgeschichten vertriebener Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter nach 1933 (Joachim Wieler)

Dieser Beitrag ist die überarbeitete Entstehungsgeschichte und Zusasmmenfassung von Untersuchungen und Veröffentlichungen zu obigem Thema seit etwa 1975, die Dank umfassender kollegialer Mitarbeit durch Kolleginnen und Kollegen des Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit (DBSH) zustande kamen. Zunächst geht es um die Aktualität und grundsätzliche Fragen der Flüchtlingsarbeit während der NS-Zeit (I), dann um die Quellenlage und Zahlen (II), den Beginn und Verlauf der Untersuchungen (III) und schließlich um die überraschenden Wirkungen und die Frage, wie es weitergehen kann (IV).

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